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Erste kombinierte Ultraschall-/Lasernähmaschine in Großbritannien in Betrieb genommen

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Kaiserslautern, Dezember 2006. Mitte November 2006 wurde die erste kombinierte Ultraschall-/Lasernähmaschine an der Universität Coleg Sir Gâr in Carmarthen (Wales) in einem feierlichen Akt durch den Minister Andrew Davies, Minister für Unternehmen, Innovation und Netzwerke, eingeweiht. Die Maschine wurde von den beiden Kooperationspartnern PFAFF und ProLas entwickelt.
Mitte November wurde die erste kombinierte Ultraschall- / Lasernähmaschine an der Universität Coleg Sir Gâr in Carmarthen (Wales) in einem feierlichen Akt durch den Minister Andrew Davies, Minister für Unternehmen, Innovation und Netzwerke, eingeweiht. Das Projekt wird durch die EU finanziert und soll Unternehmen  aus unterschiedlichen Branchen zusammen bringen, um gemeinsam  anspruchsvolle technische Bekleidung für neue Märkte zu entwickeln.

Beide Schweißprozesse vereint in einer Anlage
Die TexWeld Duo bietet eine Vielzahl von technologischen Vorteilen gegenüber traditionellen Methoden des Nähens oder des Schweißens von Geweben. Designern eröffnet sich durch die Möglichkeit zur 3D-Bearbeitung die Gestaltung vollkommen neuer Produkte.

Die Maschine erzeugt flexible, wasserdichte und saubere Schweißnähte mit einer hohen Druck- und Zugfestigkeit. Ein bedienerfreundliches System garantiert ein einfaches und fehlerfreies Arbeiten ohne Ausschussrisiko. Die integrierte Online-Prozessregelung mit Temperaturregelung und Auto-Archivierung sorgt zudem für ein gleichmäßiges und konstantes Temperaturprofil. Verarbeiten lassen sich fast alle thermoplastischen Materialien wie Folien, Laminate, Textilien und Vliesstoffe.

Neue Technologie für zahlreiche neue Anwendungen
Die kombinierte Ultraschall-/Lasernähmaschine bietet eine Vielzahl von technologischen Vorteilen und eröffnet die Möglichkeit zur Herstellung vollkommen neuer Produkte. Z.B. ist es möglich, bei so genannten Smart Textiles (intelligenten Textilien) mikroelektronische Komponenten direkt mit elektrisch leitfähigem Gewebe zu verbinden, in Kleidungsstücke einzuschweißen und so die Elektronik direkt in die Textilien zu integrieren. Dies ist mit traditionellen Methoden bisher nicht möglich gewesen. Und weil diese Technologie es zudem erlaubt, Gewebe luft- und wasserdicht zu verbinden, könnten viele Industrien und Märkte von dieser neuen Technologie profitieren.



Christine Gwyther, Andrew Davies, Minister
für Unternehmen, Innovation und Netzwerke
in Wales, Caroline Thraves, Brian Robinson,
Präsident des 'Colege Sir Gâr'.
Standorte
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